Miksa-Brief - CDU Rohrbach

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Miksa-Brief

Archiv

Unter dem Punkt "NACHGEHAKT"
veröffentlichen wir hier künftig kritische Beiträge;
für den Inhalt ist der Einsender des jeweiligen Beitrages verantwortlich
.

Beitrag über Parteipolitik des Dekanats der evangelischen Kirche von Heidelberg
von Manfred Miksa

Bisher war ich der Meinung, dass unsere christlichen Kirchen Plattformen für ein friedliches Miteinander sind, auch bei unterschiedlicher parteipolitischer Positionierung der einzelnen Persönlichkeiten. Diese Auffassung stellte sich inzwischen als Irrtum heraus. Die gegenwärti-ge Leitung der evangelischen Kirchen in Heidelberg unter der Führung ihrer Dekanin Dr. Marlene Schwöbel hat einen Dammbruch zu verantworten, dem ich inzwischen mit einem energischen und unmissverständlichen Brief an die Dekanin meinen Widerstand angesagt habe. Was ist geschehen?

Vorab: Das Schmitthennerhaus ist das Zentrum der evangelischen Kirchen in Heidelberg mit Verwaltungssitz und Veranstaltungsräumen. Es wurde der SPD Heidelberg am 15.03.2009 für einen sog. "FrühLinksEmpfang" der SPD-Gemeinderatsfraktion überlassen. Mit dieser Ver-anstaltung startete die SPD Heidelberg ihren Kommunalwahlkampf mit Beteiligung der ev. Dekanin Dr. Marlene Schwöbel als Gastrednerin (RNZ vom 17.03.09).

Abgesehen davon, dass es mir fragwürdig erscheint, dass die Leitung der evangelischen Kir-chen in Heidelberg ihr zentrales Gebäude einer Partei als Wahlkampfplattform zur Verfügung stellt, vermisse ich als Angehöriger der evangelischen Amtskirche im Zusammenhang mit dem genannten Projekt die Kompetenz und Integrität der Dekanin und ihrer kirchlichen Un-terstützer für die Kirchenmitglieder, die keine SPD-Anhänger sind. Betrüblich finde ich auch, wenn Führungskräfte der Kirche für den Weltfrieden beten, in ihrem persönlichen Einflussbe-reich jedoch Samen für Unfrieden säen. Nagt das widersprüchliche Verhalten nicht an der Glaubwürdigkeit der beteiligten Personen? Verursacht es bei Teilen der Kirchengemeinde nicht zu Recht Misstrauen und Frust?

Als evangelischer Christ erwarte ich von meiner Kirche, dass sie sich für alle Mitglieder glei-chermaßen attraktiv positioniert, auch für die parteipolitischen Gegner der Dekanin und ihrer Unterstützer. Das ist nur möglich, wenn die Kirchenleitung sich im Amt bzw. im Dienst par-teipolitisch neutral verhält, voran die Dekanin mit Vorbildfunktion.

Ich habe in meinem Brief an die Dekanin bereits angekündigt,  dass ich meine Protestgangart verschärfen werde, wenn die Kirchenleitung die Kirche weiterhin als Wahlkampfplattform für die SPD missbrauchen sollte.

Ein weiterer, banaler Grund sollte die Dekanin und ihre Mitarbeiter(innen) verpflichten, sich im Amt parteipolitisch neutral zu verhalten: Die Gehälter, Altersversorgung, die Grundstücke, Gebäude und  Einrichtungen werden nicht nur von SPD-Anhängern finanziert, sondern ver-mutlich sogar mehrheitlich von Nichtanhängern der SPD, beispielsweise auch von CDU-Mitgliedern und ihren Anhängern.

Es wäre zweckmäßig, wenn der Widerstand gegen den offensichtlichen Amtsmissbrauch durch weitere Mitglieder und Freunde der CDU unterstützt würde.

Manfred Miksa, evangelisch, CDU-Mitglied

 

Hintergründe, Pressemitteilung
>>>>>
hier klicken !

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü